Sonntag, 29. Januar 2017

Januarsonne

Gestern war hier ein richtig schöner sonniger Tag,
da hat mich nichts mehr drinnen halten können!
Ich bin also mittags raus in den Garten,
hab die Philobank hergerichtet...




und hab da erstmal schön 'n Stündchen in der Sonne gesessen,
Käffchen und Gebäck gab's auch😀.


So gestärkt bin ich dann noch an die erste Gartenarbeit des Jahres gegangen:
Ich hab im vorderen Garten das Laub aus den Beeten gepult,
zwei Kletterrosen beschnippelt, auch wenn das jetzt nicht die Zeit dafür ist...
Ich war mit 'ner Leiter am Rosenbogen zugange um die Lichterkette rauszufriemeln
und da überkam's mich😊... ich hab zur Schere gegriffen und Tabularasa gemacht.
Die Clematis Montana 'Wilsonii' hat auch gleich noch mit dran glauben müssen,
wenn ich dabei bin, muß ich mich bremsen,
daß ich nicht in einen Rausch verfalle😉.


Ich hab dann auch noch ein paar dicke Knospen entdeckt...


 Die Helleboren werden die ersten sein,
die, neben den Schneeglöckchen,
als erste ihre Blüten zeigen.


Hier seht ihr eine Auswahl der Helleboren,
die hier zuhause sind.






So, und jetzt wart ich auf den  nächsten schönen Tag,
heut ist's nämlich naß und diesig...


Habt einen schönen Tag!

Donnerstag, 26. Januar 2017

Ein Schmorgericht

Einmal im Jahr bekommen wir in etwa 20 Kilogramm Rindfleisch
von einem glücklich aufgewachsenen Jungrind.

Das ist dann ein bunt gewürfeltes "Paket",
es ist von allem etwas dabei:
Gulasch, Rouladen, Roastbeef,
Hackfleisch, Bratenstücke und auch Fleisch zum Kochen,
sowie ein paar Kilogramm Knochen.

Da ich nicht gern Rinderbraten esse,
gibt's den hier auch nicht.
Der Lieblingsmann hat sich allerdings auch noch nicht
dahingehend geäußert, daß ihm diese Zubereitungsform 
von Rindfleisch fehlt.... 😅

Nun gut, ich verarbeite die Bratenstücke zu Schmorsteaks.
Soll heißen, ich schneide das Fleisch in Scheiben 
von 1,5-2cm Dicke und dann wird es geschmort.


Am letzten Wochenende war es so weit,
es ging an die Schmorsteak-Produktion.
Ich mach dann gleich eine etwas größere Menge
und friere das, was wir nicht gleich essen, ein,
um an Tagen, an denen Zeit oder Lust eher im Negativ-Bereich sind,
etwas im Tiefkühler zu haben, das nur eben warm gemacht werden muß.

Für euch hab ich hier die Zutaten für eine kleinere Menge mal zusammengeschrieben:

1 kg Rindfleisch (z. B. aus der Oberschale)
Salz
10 Schalotten
4 Knoblauchzehen
2 Möhren
100g Knollensellerie
4 EL Olivenöl
1 EL Tomatenmark
1 EL Mehl

10 Wacholderbeeren
10 Pimentkörner
10 weiße Pfefferkörner
10 schwarze Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
2 Zweige Thymian
2 Zweige Rosmarin
1 Flasche trockener Rotwein
125ml Balsamico-Essig
1 l Rinderfond
Pfeffer aus der Mühle


Zuerst wird der Backofen auf 160 Grad vorgeheizt.

Das Fleisch mit Salz würzen
Schalotten und Knoblauch schälen,
Möhren und Sellerie putzen und in grobe Würfel schneiden.

Olivenöl  in einem Bräter erhitzen
und die Steaks darin scharf anbraten.
Fleisch aus dem Bräter nehmen,
das Gemüse in den Bräter geben
und im verbliebenen Bratfett andünsten.
Tomatenmark und Mehl dazugeben
und kurz anrösten


Die Gewürzkörner in ein Gewürzsäckchen
oder einen Einmal-Teefilter füllen, verschließen
und mit den Lorbeerblättern und den Kräuterzweigen  dazugeben.
Alles mit Rotwein und Balsamico-Essig ablöschen
und fast vollständig einkochen lassen.



Das Fleisch auf das Gemüse in den Bräter legen
und den Fond angießen.
Aufkochen lassen und dann im Ofen
auf der mittleren Schiene eine Stunde garen.

Temperatur auf 140°C reduzieren und die Rindersteaks eine weitere Stunde schmoren.


Das Fleisch aus dem Bräter nehmen und warmstellen.


Die Sauce in einen Topf passieren und bis zur gewünschten Konsistenz einkochen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu passt Kartoffelpüree oder Pasta.



Guten Appetit!

Habt einen schönen Tag!

Sonntag, 22. Januar 2017

Ein neues DIY-Projekt

Ich bin eigentlich nicht so die Handarbeits-Queen
und wenn, dann sind's eher kleine Teile 
die ich stricke oder häkle,
na ja und so richtig gleichmäßig wird's auch eher nicht.

Als ich vor einiger Zeit bei meiner Mutti war,
kam sie mit zwei Säcken Wolle um die Ecke...
 zusammen zwei Kilo...

Jetzt nicht bunt gewürfelte Reste-Knäuel,
nein, es war Schafwolle von eigenen Schafen, 
die meine Oma vor vielen, wirklich vielen, Jahren versponnen hatte.


Na das ist ja mal was!

Ich hab einige Zeit überlegt, 
was ich aus der Wolle machen könnte
und bin dann bei dem Gedanken an eine Decke hängen geblieben.

Da die Wolle relativ dünn gesponnen ist
und dann auch noch in zwei verschiedenen Stärken
hab ich mich dazu entschieden 
die beiden Garnstärken zusammen zu verarbeiten.

Bevor es allerdings losgehen konnte,
mußten die Wollstränge zu Knäueln gewickelt werden.
Da durfte der Lieblingsmann mithelfen:
die Stränge über seine Handgelenke gehängt
konnte ich die Wolle sehr leicht zu Knäueln drehen.


Und nun stricke ich ...
im Schachbrettmuster...


 ... und stricke...

  
Für die Decke hab ich 160 Maschen angeschlagen, 
das sind nun 1 Meter in der Breite.


Die Decke soll allerdings länger als breit werden
und ich hab jetzt erst knapp 30cm in der Länge/Höhe erreicht...

  
Da geht also noch einiges
und ich weiß, womit ich meine Feierabendstunden verbringen kann...😀.


Jetzt bin ich mal gespannt, 
wie lange ich brauche um fertig zu werden...
Ihr auch?


Ich mach auf jeden Fall Meldung😊.

Habt einen schönen Tag!




Donnerstag, 19. Januar 2017

Ab in die Sonne...

                                             .... und für kurze Zeit den Winter vergessen!
                                Das haben wir gemacht und sind nach Fuerteventura geflogen.




Fuerteventura liegt, unterhalb von Lanzarote, 
ungefähr 120 km westlich vor der marokkanischen Küste
und ist nach Teneriffa flächenmäßig die zweitgrößte der kanarischen Inseln.
 Durch die Nähe zu Afrika gibt es im Norden der Insel 
bei Corralejo große Sanddünenbereiche,

Edit: Hab ich gedacht...
es sind aber fein zermahlene Muschelschalen,
die hier diese großen Dünenlandschaften machen,
wie ich vor kurzem im TV erfahren konnte...!



im Südosten auf der Halbinsel Jandía einen langen Sandstrand


 der sich von Costa Calma bis nach Morro Jable zieht.


und gefühlt ist fast die gesamte östliche Seite der Insel von dem hellen Sand bedeckt.
                                                                            

                                       Wir waren an einigen Tagen auf der Insel unterwegs,
                        an denen allerdings nicht nur die Sonne vom blitzeblauen Himmel schien, 
                              sondern oftmals auch viele Wolken am Himmel unterwegs waren,
                                               die kaum was vom Himmel sehen ließen.
                                          In der Zeit bevor wir ankamen hatte es geregnet, 
                 sodaß viele Berge und Hügel grün waren von diversen Flechten und Pflanzen.


Ich hab ein paar Eindrücke für euch mitgebracht...

Im Norden, in Corralejo ist es meistens recht windig,
trotzdem lohnt es sich einen Abstecher dorthin zu machen...




Im Süden, in Morro Jable gibt es einen kleinen Hafen in dem man,
wenn man Glück hat Rochen sehen kann
- wir hatten kein Glück...




Richtung Norden erstreckt sich dann ein langer breiter Sandstrand,
den ich nur zum Teil einfangen konnte....



Die Westküste der Insel besteht größtenteils aus schroffer Felsküste,
aber auch da gibt es einige schöne Ecken, 
die gut erreichbar sind.

Wie zum Beispiel hier in Ajuy,
der schwarze Strand 



und die Piratenhöhlen in der Caleta Negra.


 ... oder an der schmalsten Stelle der Insel in La Pared.


                                                In den letzten Tagen unseres Aufenthalts 
                                                    erreichte auch Calima noch die Insel.
              Calima ist ein heißer Wind aus der Sahara, der auch gern einen Sandsturm mitbringt.
           Dadurch scheint die Umgebung in Nebel getaucht, überall legt sich einer feiner Sandfilm ab 
                                               und die Sonne scheint wie durch einen Filter.



 So, und als krönenden Abschluß:
Churros

Essen muß ich ja auch immer mal fotografieren...
Churros, ich mag sie am liebsten mit Zimt und Zucker,
sind ein typisches spanisches Brandteiggebäck mit sternförmigem Querschnitt,
das fritiert und dann mit Zucker bestreut gegessen wird.
Fett, aber lecker😎.


Habt einen schönen Tag!




Sonntag, 15. Januar 2017

One Pot Pasta III. - mit Thunfisch

Immer auf der Suche nach schnellen, aber leckeren Rezepten,
hab ich vor einiger Zeit auch ein One Pot Pasta-Rezept mit Thunfisch entdeckt
und es für unsere Bedürfnisse angepasst...


Ja, nun gibt's hier das dritte One Pot Pasta-Rezept. 
Neben Hack und Geflügel ist Thunfisch eine der Zutaten 
die hier sehr gern in Pasta-Sauce eingebaut wird!


Die Zutaten:

150g Pasta
 1 Schalotte
200g stückige Tomaten
250 ml Gemüsefond
etwas Weißwein
1/2 Becher Creme Fraîche
1 Dose Thunfisch
Salz und Pfeffer aus der Mühle

Parmesankäse zum Bestreuen


Die Schalotte fein würfeln und den Thunfisch abtropfen lassen.
Dann alle Zutaten in einen Topf oder eine Pfanne mit Deckel geben,


vermengen und aufkochen lassen.

Bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel ungefähr 20-25 Minuten garen
- zwischendurch immer mal umrühren.


Nun nur noch auf zwei Teller verteilen
und mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.


Guten Appetit!

Und habt einen schönen Tag!

P.S. Die Pastamenge mit 150g ist für uns ausreichend,
für mehr als zwei Personen oder "gute" Esser
sollte sowohl Pasta- als auch Flüssigkeitsmenge erhöht werden.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Himbeeressig...

... ist was Göttliches😀
So fein, so mild und so aromatisch!

Für einen Blattsalat braucht man fast nichts anderes für das Dressing
- außer noch etwas Walnuss- oder Haselnussöl, Salz und Pfeffer -
und zum Tomatensalat mit neutralem Öl, Salz und Pfeffer 
ist Himbeeressig hier bei uns der Renner!

Ich setze den Himbeeressig immer selber an.
Eigentlich dann, wenn die Himbeeren hier frisch vom Strauch kommen...
Da sind auch die ersten Bilder entstanden...
Vielleicht möchte ja jemand gern schon mal die Produktion starten?
Oder merkt es euch einfach für den Sommer vor!


Was braucht man...

500g Himbeeren
500ml Weißweinessig

 

 Ich habe die Himbeeren verlesen und 
gleichmäßig auf zwei 500ml-Flaschen aufgeteilt.
Dann mit Essig aufgefüllt und die Flaschen verschlossen,
kühl und dunkel mindestens 4 Wochen ziehen lassen.


 Ich habe einen weißen Balsamico-Essig verwendet,
weil er sehr mild ist.

 

Nach mindestens 4 Wochen - bei mir war es kurz vor Weihnachten -
die Himbeeren durch ein Sieb ablaufen lassen,
gegebenenfalls noch einmal durch ein feines Haarsieb laufen lassen
und schon ist der Himbeeressig da!

 


  

Nun in saubere Flaschen abfüllen 
und weiterhin kühl und dunkel lagern.


Habt einen schönen Tag!