Sonntag, 28. August 2016

Nun auch hier: One Pot Pasta

                                       Einiges kommt bei mir ja immer etwas später an....😔
und dazu gehört unter anderem die "One Pot Pasta".

Ich mache zwar schon lange unseren Nudelauflauf von 150g Nudeln und 300ml Flüssigkeit mit Schnellgardeckel und anschließendem Überbacken - auch 'ne Art "One Pot Pasta" -, 
aber die "One Pot Pasta"-Welle als solche ist bisher an mir vorbei geschwappt.



Dabei ist das genau das Richtige, wenn man abends mal keine Lust hat großartig zu kochen, 
hinterher nicht noch tausend Töpfe abzuwaschen, aber trotzdem was leckeres Essen möchte.
Und zur Zeit bin ich etwas unlustig was das abendliche Kochen angeht.



Was ihr für 2 Personen benötigt:

200g Hähnchengeschnetzeltes
2 Lauchzwiebeln
200g Champignons
6-7 Cocktailtomaten
150g Penne
175ml Geflügelfond
125ml Sahne
Salz
Pfeffer 
Paprikapulver
Pepperoni, gemahlen
Basilikum
Petersilie


Das Geschnetzelte mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und etwas gemahlener Pepperoni würzen 
und in eine Pfanne geben für die ihr einen Deckel habt.
Die Lauchzwiebeln in Ringe schneiden, die Champignons vierteln
und beides zum Fleisch in die Pfanne geben.



Nun alles zusammen anbraten und dann die halbierten Cocktailtomaten unterrühren.
Wer mag kann zum Anbraten einen Esslöffel Öl dazugeben, 
durch die Flüssigkeit der Champignons geht's auch ohne, 
das Fleisch war hinterher auch nicht trocken oder zäh, 
hat ja noch in leckerer Flüssigkeit geschmurgelt😉.



Anschließend den Geflügelfond und die Sahne angießen und zum Kochen bringen.
Die Nudeln dazugeben und mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze garen.
Das dauert so ca. 15-20 Minuten,
zwischendurch die Pasta mal probieren damit sie nicht zu weich wird.

Mit gehacktem Basilikum und Petersilie nach Belieben bestreuen.


Guten Appetit! 


Habt einen schönen Tag!


P. S. Uns reicht die Pastamenge mit 150g Rohgewicht,
gute Esser sollten die Pastamenge und somit auch die Flüssigkeitsmenge erhöhen.


Donnerstag, 25. August 2016

Spätsommer...

... und der gibt noch mal so richtig Gas diese Tage mit Temperaturen an die 30°C!😳

Trotzdem merkt man, das der Sommer sich dem Ende zuneigt, 
wenn man morgens bei Sonnenschein aus der Tür tritt...



die Blütenstände von 'Pamiat Serdtsa' in der Morgensonne sieht...



und auch gegen Abend liegt ein schönes Licht über allem...


... dem Lieblingsplatz



 und dem blau-weißen Garten, der jetzt mehr Richtung pink tendiert...😉







Hier könnt ich Foto um Foto machen...



Der schwarze Germer (Veratum Nigrum) blüht in diesem Jahr zum ersten Mal.
Das schöne Zusammenspiel von Hortensie paniculata 'Limelight', dem Eisenhut (Aconitum lamarkii) und den Blüten des schwarzen Germer läßt sich leider nicht einfangen...




Blick zurück Richtung Lieblingsplatz 



 Wenn die Fetthennen blühen ist das für mich ein Zeichen, 
daß der Sommer sich langsam verabschiedet.



Brombeeren gehören für mich ebenso zum Spätsommer...



wie die Äpfel, die nun auch bald reif sind.




Wenn es jetzt früher dunkel wird ist auch wieder die Zeit für Kerzen und Stimmung...











Habt einen schönen Tag!



Sonntag, 21. August 2016

Salbei

Der Salbeistrauch hier im Garten wird langsam zum Mutanten... 
Naja, ein bisschen übertrieben, aber er ist schon recht groß und nun mußte ich mir endlich mal überlegen was ich denn mit dem vielen Salbei anstellen will...
Dieser Busch wird ja von Natur aus auch nicht kleiner...😉



Ich fand es schon im letzten Herbst schade, daß ich mich nicht aufgerafft hatte den Salbei zu verarbeiten... außer einige Blätter zu trocknen😏.
Aber das hab ich in diesem Jahr wieder gemacht! Thymian auch😀





Geht's euch vielleicht auch so? Man verwendet den Salbei für Saltimbocca, in Butter angebraten zu Pasta, getrocknet als Tee und auch für das eine oder andere Mediterrane Gericht, der Rest vom Strauch allerdings bleibt über den Winter verwaist stehen und wird im Frühjahr zurückgeschnitten....



Das kann's doch nicht sein!
Ich hab da mal 'n bischen gestöbert und bei 'Chefkoch' bin ich fündig geworden!😀

Ich habe mir drei verschiedene Zubereitungen mit Salbei herausgesucht und zubereitet.



Das erste war Salbei-Honig.

Dafür nimmt man junge Salbeiblätter und einen Honig den man mag - vorzugsweise flüssigen Honig.



Die Salbeiblätter werden abgebraust, mit Küchenpapier getrocknet 
und dann in feine Streifen geschnitten. 
Dann werden die Salbeistreifen in ein sauberes Glas gefüllt., sodaß es fast voll ist. 



Jetzt den Honig löffelweise über die Salbeiblätter füllen, bis das Glas fast bis zum Rand gefüllt ist.




Das Glas verschließen und warten.... 
Der Honig läuft durch die Salbeiblätter und nach einiger Zeit schwimmen die Salbeiblätter oben auf dem Honig.
Nun kann noch Honig nachgefüllt werden  und der Salbei-Honig ist fertig.




Was hab ich noch ausprobiert....?

Salbeibutter - seeehr lecker!



Dafür habe ich folgende Zutaten genommen:

250g Butter
1 Handvoll Salbeiblätter (ca. 25g)
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
Salz und weißer Pfeffer



Die Butter in Stücke schneiden, Salbeiblätter sehr fein schneiden, Schalotte in ganz feine Würfel schneiden und den Knoblauch fein hacken.



Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und verrühren oder mit dem Mixer verquirlen.
Abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen.




Und fertig ist die Salbeibutter.
Sie paßt prima zu Lamm oder Fisch, das habe ich schon probiert.






Und dann durfte ein Pesto nicht fehlen!


Dafür habe ich 

50g Salbeiblätter
100g Parmesan, gerieben
50g Pinienkerne 
50-75ml Olivenöl
und 
ca. 1/2 TL grobes Meersalz

in den Blender gegeben und zerhäkselt.


Mit dem Öl bestimmt ihr die Konsistenz des Pestos. 

Nun kurz probieren ob ausreichend Salz am Pesto ist 
 und in ein Glas abgefüllt mit Olivenöl bedeckt kann man das Pesto im Kühlschrank für 1-2 Wochen aufbewahren.


Auch das Pesto ist köstlich! 
Das werde ich sicher noch das eine oder andere Mal herstellen, genau wie die Butter.
Der Honig reicht mir erstmal 'ne zeitlang, 
aber für nächstes Jahr ist der Salbei-Honig wieder gesetzt!




Habt einen schönen Tag!

Donnerstag, 18. August 2016

Im Gemüsegarten

Ich muß gestehen, ich hatte in diesem Jahr keine Kompostlieferung.
Mein eigener Kompost ist noch jung und gibt auch nicht ausreichend her...
und sofort merkt man, daß es nicht so gut "läuft" wie im Jahr davor.... 😏
Einiges mickert, gefühlt, vor sich hin...



Es gibt aber auch Verbesserungen: so hab ich im letzten Jahr festgestellt, daß Auberginen im Freiland bei mir eher mäßig bis schlecht Früchte tragen.

In diesem Jahr sitzt die Augergine im Topf.... und was soll ich sagen? Es funktioniert! 
Die Gute hat etliche Früchte angesetzt und wenn ich nur zwei oder drei ernten kann 
freu ich mich wie Bolle😀.



Die Bohnen im Beet sind schon weg. 
Da waren Ameisen drunter und die Blätter wurden gelb und fielen ab...
Nun sind noch Bohnen in der Bütt, die nun hoffentlich noch mal nachlegen...
Blüten setzen setzen sie zumindest noch mal an....


Total begeistert bin ich von den Kartoffeln die ich direkt für's Essen aus dem Beet hole.... da möchte man das ganze Jahr frisch aus dem Garten ernten, so köstlich sind sie!



Die Tomaten pflanze ich ja schon seit Jahren in Töpfe
 und stelle sie an die Hauswand unter den Dachüberstand - ausgerichtet nach Süd/Südost. 
Das funktioniert richtig gut!



Und seit ich die Pflanzen wöchentlich mit Calcium-Dünger versorge, 
habe ich auch keine Probleme mehr mit Braunfäule, was vorher,
 besonders an größeren Tomaten, wie den Fleischtomaten, regelmäßig vorkam.
Die Fleischtomaten friere ich nach und nach ein und wenn alle abgeerntet sind koche ich daraus Tomatensugo für Pasta.


Die Flaschentomaten werden im Dörrautomat getrocknet. Daraus kann man dann zum Beispiel leckeres rotes Pesto machen...

Meine Lieblingstomate ist die Kirschtomate 'Black Cherry', sowas von aromatisch, fruchtig, süß und mit leichter Säure - großartig, wie ich finde😀.



Sie hat zwar einen irren Wuchs und man kommt mit ausgeizen kaum nach, aber das liegt bei mir auch daran, daß ich anfangs nicht ausgegeizt habe, da man das bei Cherrytomaten nicht macht....
Holla, nu hab ich hier zwei wilde Büsche😳. 


Aber egal, die Tomaten sind köstlich😀.

Tja und die Paprika... läuft, würd ich sagen. In vier Wochen sind bestimmt die ersten rot und können verarbeitet werden...



Dann sind da ja noch Rote Bete...



... die Lauchzwiebeln



oh, und auch vom Spitzkohl gibt es Pflanzen  - zwei! - die von den Raupen verschont wurden.



Aber auch der Fenchel macht sich gut.
Das ist übrigens die einzige Gemüsesorte, die es sich - für mein Empfinden - lohnt vorzuziehen... 



Mangold hab ich direkt in's Beet gesät - funktioniert gut.
Fertig gekaufte Pflanzen haben schon noch einen kleinen Vorsprung... 
Ich hab dies Jahr keine zu fassen gekriegt und deshalb ausgesät 
und das macht vielleicht 2-3 Wochen Verzögerung aus... 



Bei den Pastinaken hab ich keinen Vergleich, da ich sie zum ersten Mal angebaut habe.



... und beim Kohlrabi habe ich kaum einen Unterschied feststellen können, zwischen den vorgezogenen und den direkt ins Beet gesäten Kohlrabis.


Das war ein kleiner Einblick in den Gemüsegarten.

Habt einen schönen Tag!