Sonntag, 26. Juni 2016

Zweierlei Aufstrich

Freitags gibt es bei uns zum Abendessen in regelmäßigen Abständen "Schnipp-Schnapp".
Also da gibt's dann meist Baguette, Käse, Weintrauben und Kirschtomaten, vielleicht Krabbensalat oder Flußkrebssalat und Frischkäse in verschiedenen Geschmacksrichtungen.






Zwei davon stell ich euch heut mal vor, 
es sind ein Papaya-Senf-Aufstrich und ein Thunfisch-Aufstrich.
Den Thunfisch-Aufstrich hab ich bei bei Tanja von Greenway36 gesehen.


Die Aufstriche sind schnell gemacht und schmecken auch zum Frühstück, wer's pikant mag.


Als erstes der Papaya-Senf-Aufstrich.



Die Zutaten:

1 Papaya
200g Frischkäse, Natur
1 EL Milch
2 TL mittelscharfer Senf
Fleur de Sel
weisser Pfeffer, frisch gemahlen
1 TL Schnittlauch, in Röllchen geschnitten





Die Papaya halbieren, die Kerne entfernen und schälen.
Eine Hälfte des Fruchtfleisches fein würfeln, die andere Hälfte mit einer Gabel zerdrücken.
Den Frischkäse in eine Schüssel geben, Milch, Senf und die zerdrückte Papaya dazugeben und gut verrühren.



Die Masse mit Fleur de Sel und frisch gemahlenem weissen Pfeffer abschmecken.

Drei Viertel der Papayawürfel vorsichtig unter die Frischkäsemasse heben, in ein Schälchen füllen und mit den restlichen Papayawürfeln und den Schnittlauchröllchen garnieren.




Für den Thunfisch-Aufstrich benötigt ihr folgende Zutaten:

1 Dose Thunfisch
3 Kapernbeeren
1 Gewürzgurke
200g Schmand
1 TL mittelscharfer Senf
1 TL süsser Senf
Salz und Pfeffer



Den Thunfisch abgießen und mit einer Gabel zerpflücken, die Kapernbeeren und die Gewürzgurke fein würfeln.
Den Schmand in eine Schüssel geben, Thunfisch, gewürfelte Kapernbeeren und Gewürzgurke, mittelscharfen und süssen Senf dazugeben und miteinander verrühren. 
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In ein Schälchen umfüllen und mit Gurkenscheiben und Petersilie garnieren.





Hier noch einmal beide Aufstriche ...


Habt einen schönen Tag!



Donnerstag, 23. Juni 2016

Annabelle, ach Annabelle....


... nein, keine Bange, ich fang' jetzt nicht an zu singen oder interpretiere Reinhard Mey's Liedertexte😉.
Aber bei einem Blick auf meine "Hecke" aus Annabelle's kam mir dieser Liedschnipsel in den Kopf .... und geht nicht mehr raus😳.



Die Hydrangea arborescens 'Annabelle' mit ihren runden cremeweißen Blütenbällen
gefällt mir im Aufblühen am besten....
dann wenn die Blütenbälle noch nicht so groß
und noch von hellgrün-weißlicher Färbung sind.





An den Beginn der 'Hecke' und Durchgang zur Philobank hab' ich im letzten Jahr die Kletterrose 'Elfe' gesetzt, dementsprechend ist sie noch nicht so wahnsinnig groß. 



Sie paßt vom Farbton absolut perfekt zur Annabelle!
Leider ist die 'Elfe' anfällig für Sternrußtau😕.



Was man noch nicht so gut sieht sind die Veronicastrums die ich an drei Stellen zwischen die Annabelle's gepflanzt habe. Obwohl auch deren Aufblühen kurz bevor steht.



Wenn man aber ganz genau hinguckt sieht man die Blätter und Blüten auf jeden Fall schon mal durch die Hortensien spicken...



Auf der anderen Seite der "Hecke"





Habt einen schönen Tag!



                        

Sonntag, 19. Juni 2016

Nach einer Regenwoche...

... ein trockenes Wochenende mit Sonne...😊.

Da es die letzte Woche quasi "durchgeregnet" hat, war an Bilder machen nicht zu denken...😏.
Die Rosen waren so voller Wasser, daß sie nur nach unten hingen und so quatschnasse Rosen sehen auch nicht gut aus.... und trotzdem hab ich's gemacht - aber nur bei Geoff Hamilton😊.

Aber seit gestern morgen ist es trocken und so konnte ich mit der Kamera in und durch den Garten gehen😀.



Jasmina mit Madame Julia Correvon an der Philobank



Zwischen Schuppen und Terrasse wächst Veilchenblau 
- entweder man mag sie oder man mag sie nicht - ich mag 😀.



 Campanula 'Sarastro' im blau-weißen Beet




Tropfenfänger am Teich







Die Astrantia 'Moulin Rouge'




Die Staudenclematis 'Floris V'





Das Beet am Haus im vorderen Garten 



Die Staudenclematis recta




Raubritter





  Uetersener Klosterrose an der Dekohütte



Edenrose



Geoff Hamilton - so sieht er/sie noch gut aus, danach waren diese Blüten leider Mumien...


  
Bonica 82 im Hofbeet, wie auch Geoff Hamilton



 Clematis 'Fond Memories'



Clematis 'Princess Kate' 




Habt einen schönen Tag!

Donnerstag, 16. Juni 2016

Grill-Marathon

Grillt ihr auch so gerne?
Bei uns wird oft gegrillt, allerdings meistens ganz unspektakulär Fleisch und Wurst. Mal Geflügel oder Lamm, 'n Spieß und auch Zwiebel, Tomate oder Schafskäse in Folie gibt's...

Was ich aber schon seit längerem mal machen möchte ist Pulled Pork.
Vor einiger Zeit habe ich schon mal Pulled Pork im Slow Cooker gemacht und fand's von der Idee her ganz gut. Aber Röstaromen gibt's da na klar mal so gar nicht, geschweige denn irgendetwas "Krustenartiges"😔.  Es wird zwar mit Pimentón de la Vera gewürzt, aber gegrillt ist schon noch anders.

Deshalb wollte ich das Pulled Pork unbedingt mal original im Grill machen.
Der Lieblingsmann konnt sich das so gar nicht vorstellen, daß das klappt mit der langen Garzeit. 
Er hatte sich allerdings auch nicht damit befasst....😉.



Nach und nach hab ich mir die "Zutaten" besorgt: Thermometer mit 2 Temperatur-Fühlern, die richtigen Briketts und "Räucherchips". 



Und dann war's letztes Wochenende so weit, ich mach Pulled Pork😀.
Freitags habe ich das Fleisch gekauft und mariniert.

Ich habe rund 2kg Schweinenacken genommen. 
Das Fleisch wurde mit einer Flüssigmarinade* aus

100ml Apfelsaft 
75ml Wasser
75g Zucker
50g Salz
2 EL Worcestershire-Sauce

gespritzt.

Ich habe mir vor einiger Zeit zum Spritzen von Sauerfleisch mit Pökelsalz eine Spritze mit Kanüle in der Apotheke gekauft. 
Das funktioniert gut, es gibt aber auch spezielle Marinadenspritzen zu kaufen.




 Anschließend habe ich das Fleisch mit Magic Dust Rub von außen gewürzt.



Die Zutaten für den Magic Dust Rub:

8 EL Paprika, edelsüß
4 EL Salz
4 EL Chilipulver
4 EL Knoblauchpulver
4 EL Puderzucker
2 EL Senfpulver
2 EL Cayennepfeffer
2 EL schwarzer Pfeffer, gemahlen
1 EL Kreuzkümmel


Anschließend das Fleisch vakuumieren oder wie hier fest in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank parken.



Den Grill habe ich auch schon Freitagabend vorbereitet.

Ich habe mich im Internet über die Zubereitung von Pulled Pork belesen und richtig gut fand ich die Beschreibung von BBQ Pit, an der ich mich auch orientiert habe als ich den Minion-Ring gelegt habe.



Da das ganze Procedere locker 12-13 Stunden Zeit benötigt, bin ich Samstamorgens um fünf Uhr aufgestanden, habe 6 Grillbriketts im Anzündkamin durchglühen lassen und dann an den Anfang des Minton-Rings gelegt, 'ne Handvoll Räucherspäne auf dem ersten Drittel der Grillbriketts verteilt und Deckel zu.
Jetzt mußte der Grill auf ca. 120 Grad aufheizen. Ich habe das Fleisch schon mal aus dem Kühlschrank genommen und als der Grill auf 120 Grad aufgeheizt war konnte ich das Fleisch auf den Rost legen. Die beiden Temperaturfühler wurden platziert: einer auf dem Rost und einer im Schweinenacken. Deckel wieder drauf.



Nun ging's los mit dem "Grill-Marathon"...

Das Fleisch soll bei niedrigen 110 -130 Grad eine Kerntemperatur von 93-95 Grad erreichen. Durch den Minion-Ring der langsam nach und nach durchglüht kann der Grill bis zu 18 Stunden die Wärme liefern.


So lange hat es bei uns nicht gedauert... nach gut 11 Stunden war die Temperatur von 94 Grad erreicht.



Das Fleisch wurde aus dem Grill genommen, in Alufolie gepackt und dann noch für 'ne knappe Stunde zum Ruhen in den Backofen gelegt, aus dem ich einige Zeit vorher die Burger Buns geholt hatte.



Dann ging's an's zerrupfen vom Fleisch.
Ich habe das mit zwei Gabeln gemacht.
Es gibt auch spezielle "Bear Paws" - Bärentatzen - dafür, mit Gabeln geht's aber gut.



Pulled Pork wird klassisch im Burger Bun gegessen, mit Cole Slaw und Barbecue-Sauce.




Die Buns habe ich selbst gebacken und auch die Barbecue-Sauce ist selbstgemacht. 

Für die Burger Buns gibt's das Rezept demnächst dann auch, das Rezept von der Barbecue-Sauce gestaltet sich etwas schwieriger...

Ich habe drei verschiedene Barbecue-Saucen gemacht.
Allerdings schmeckte mir keine der Saucen so, wie ich es mir vorgestellt habe....

Also habe ich alle drei zusammen in einen Topf gegeben und miteinander verrührt.
Wow, so sollte unsere Barbecue-Sauce schmecken!

Tja und hier wird's mit dem Rezept schwierig... ihr versteht was ich meine, oder?

Na ja, und es sind 1,5 Liter Barbecue-Sauce dabei rausgekommen...
die ich, als Vorrats-Maus, auch direkt in sterilisierte Flaschen gefüllt habe und die jetzt im Keller stehen. So schnell wird das nix mit dem Rezept...
Aber wenn ich die leer habe....😉.



Aus diesen schönen Zutaten - den Cole Slaw habe ich nach dem Rezept von BBQ Pit gemacht, der war richtig lecker - haben wir uns Burger mit Pulled Pork gebaut....



Seeehr lecker!!!




Habt einen schönen Tag!


 * angelehnt an die Flüssigmarinade von BBQ Pit