Sonntag, 29. Mai 2016

Den müßt ihr probieren!

Ich glaub es ist 3 Jahre her, dass ich auf ein Rezept für Rhabarber-Tomaten-Ketchup gestossen bin.
Ich bin ja ein Fan davon, möglichst viel selbst zu machen und auf Zusatzstoffe zu verzichten und da war der Ketchup ja genau das richtige!




Hier wird Ketchup zwar nicht in Unmengen vertilgt, aber das war mal wieder so ein Rezept, das ich unbedingt ausprobieren musste...!
Seitdem mach ich jedes Jahr meine Ration Rhabarber-Tomaten-Ketchup😀.



Die Zutaten:

1250g Rhabarber
250g Zwiebel
500g passierte Tomaten
300ml Rotweinessig
5 Nelken
2 Lorbeerblätter
2 TL Senfkörner
400g Zucker
abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
Salz
weisser Pfeffer
Pepperoni, gemahlen - alternativ Cayennepfeffer




Den Rhabarber waschen, putzen - also abziehen -  und in Stücke schneiden. 
Die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden.
Rhabarber, Zwiebelwürfel,  passierte Tomaten und Rotweinessig in einen Topf geben, zum Kochen bringen und 
5 Minuten köcheln lassen.



In der Zwischenzeit die Nelken, Lorbeerblätter und Senfkörner in einen Einmal-Teebeutel füllen und verschließen.
Den Gewürzbeutel, den Zucker, abgeriebene Schale von einer Zitrone, Salz, Pfeffer und Peperonipulver dazugeben und ca. 40 Minuten köcheln lassen.



Jetzt wird erstmal der Gewürzbeutel entfernt.
Dann die Masse mit einem Pürierstab fein pürieren und nochmals kurz aufgekochen.
Den Ketchup heiß in sterilisierte Flaschen gefüllt, verschliessen und auf den Kopf stellen. 
Ich dreh sie so nach ca. 15 Minuten wieder um und dann können sie langsam abkühlen.



Rausgekommen sind übrigens 2 Liter Ketchup. 


Habt einen schönen Tag!

Kommentare:

  1. Boa, wann machst denn du das alles? Ich bin viel zu faul um sowas zu probieren, allerdings sind wir auch keine so großen Ketchup-esser!

    LG Lis

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    1. Ich frag's mich manchmal auch...😉, daß ich die Zeit finde liegt wohl hauptsächlich daran, daß ich Spaß am Kochen und "Speisekammer füllen" hab😃
      LG Andrea

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  2. Hallo Andrea,
    das Rezept hört sich spannend an, wenn unser Rhababer irgend wann mal so weit ist probier ich das bestimmt aus.

    Viele Grüße aus dem Wendland
    Silke

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    1. Hallo Silke, ich hab unsren Rhabarber vor zwei Jahren gepflanzt und konnte im letzten Jahr schon einmal Ketchup in kleinerer Menge und Rhabarber-Sirup machen.
      Ich hab den Rhabarber jetzt schon ziemlich beerntet und hoffe, daß er noch mal ordentlich nachlegt für weitere Rhabarber-Rezepte😀
      LG Andrea

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  3. Hallo Andrea,
    wenn ich ehrlich bin, klingt es auf den ersten Gedanken gruselig...
    Aber Rhabarber ist ja eigentlich ein Gemüse und sicherlich passt die fruchtige Säure gut zu der von den Tomaten, schließlich kommt ja auch Essig rein in den Ketschup!
    Ich habe ein paar Stangen Rhabarber da, vielleicht probiere ich's mal aus. (Der Rhabarber im Garten musste vor einigen Jahren einer Rose weichen ;-)
    Zu deiner Frage mit dem Beinwell, komischerweise kann man deinen Kommentar auf dem Blog nicht ganz lesen, aber in der email-Nachricht war dein Kommentar komplett!
    Ich schneide einfach inige Blätter vom Beinwell, der bei mir im Kräuterbeet wächst, ab. Dann kommen die grob zerkleinerten Blätter und Stängel in eine Kunststoff-Eimer und werden mit Wasser aus der Regentonne bedeckt. Das Ganze stelle ich dann etwas abseits vom Sitzplatz vor Regen geschützt etwa 2 Wochen unter. Bis dahin sind die Blätter zerfallen und ich kippe portionsweise etwas davon in die Gießkanne und gieße die Diven damit.
    Man kann aber auch einen Kaltauszug machen, den man nur über Nacht stehen lässt. Es soll auch helfen, die zerkleinerten Beinwellblätter direkt um die Pflanzen zu verteilen, das wäre dann die schnellste und stinkfreiste Variante.
    Rosige Grüße und eine schöne Woche
    Christine

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  4. Hallo Christine,
    Danke dir für die Anleitung, dann werd ich dem Beinwell mal zu Leibe rücken😀.
    Für mich ist Rhabarber eigentlich auch mit "süß" gekoppelt, das Rezept fand ich allerdings prima und nun ist der Ketchup fester Bestandteil in der Küche.
    LG Andrea

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